Chia Plotting Nodes

Performante Serversysteme: individuelle Konfigurationen, hochskalierbar.

Unser Angebot an leistungsstarken Plotting Nodes

Egal ob all-in-one Chia Node oder Plotting Node mit externem Storage – wir bieten Ihnen die Konfiguration, die am besten auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist!

All-in-One Node

Bei diesem Konzept werden sowohl NVMe-Festplatten für das Plotting, als auch HDD-Festplatten für die anschließende Speicherung in einem System untergebracht. Dafür empfehlen wir zumindest ein 2-HE-System mit bis zu 12 Drive-Bays. Je nach Wunsch und Anforderung kann die Größe der Festplatten variieren. Mit bis zu 8x 3,5“ Drive-Bays, sowie 4x 2,5“ NVMe-Drives bieten unsere All-in-One Nodes eine angemessene Speicherplatzdichte. Eine Skalierung kann stets über das hinzufügen zusätzlicher Rechnerknoten oder alternativ über das Nachschieben weiterer Festplatten erfolgen.

Plotting Node mit externem Storage

Hier werden die Chia Plotting Nodes auf Basis von leistungsstarken 1-HE-Servern bereitgestellt. Diese Nodes sind ausschließlich für das Plotting vorgesehen und die Plots werden anschließend auf einem externen Storage gesichert. Dieser Storage kann entweder durch einen externen Netzwerk-Storage (beispielsweise Ceph) oder durch große Storage Server abgebildet werden. Als Plotting Node empfehlen wir ein System mit 10x 2,5“ NVMe-Drives für Hochleistung, sowie skalierbaren externen Storage. Unter Verwendung von Ceph wäre der Storage fast unbegrenzt skalierbar.

Ihre Vorteile mit unseren Konfigurationen

Kosteinsparung durch geringen Energieverbrauch

Markenhardware für den 24/7-Betrieb

Frühes Erreichen der Gewinnschwelle

Flexibilität in gewählter Konfiguration

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Was ist Chia?

Chia ist eine auf Blockchain basierende Technologie, die außerdem eine Kryptowährung und eine Transaktionsplattform darstellt. Anders als konventionelle Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC), basiert Chia (XCH) nicht direkt auf den Prinzipien des sogenannten Proof of Work (PoW). Bei Chia kommt als Arbeitsnachweis stattdessen eine Kombination aus Proof of Space (PoS) und Proof of elapsed Time (PoeT) zum Einsatz.

Was sind die Arbeitsnachweise Proof of Work, Proof of Space, und Proof of elapsed Time?

Allgemein sind PoW, sowie PoeT und PoS Mechanismen, die zur Validierung und Generierung neuer Blöcke und Transaktionen der zugrundeliegenden Blockchain genutzt werden. Um einen neuen Block zu generieren oder um eine Transaktion zu validieren, muss eine sogenannte Block-Challenge gelöst werden.
Dafür müssen in der Regel komplexe mathematische Funktionen (Hash-Funktionen) von einem Rechnerknoten gelöst werden. 

Das Ergebnis ist ein Hash-Wert und wenn dieser bestimmte vorab definierte Kriterien erfüllt, gilt die Block-Challenge als bestanden und der jeweilige Rechnerknoten erhält eine Belohnung – in der Regel in Form der Kryptowährung.

Beim PoW ist lediglich das Ergebnis relevant. Rechnerknoten werden mit einer Block-Challenge konfrontiert und der erste Rechner mit der richtigen Lösung gewinnt. Für die besten Gewinnchancen ist hohe Rechnerleistung unabdingbar. Dies erzielen die Rechner unter Verwendung starker GPUs und CPUs. Da beim PoW vor allem Zeit eine große Rolle spielt, weil nur der erste richtige Hash-Wert die Belohnung erhält, entsteht ein Wettrüsten der Rechnerknoten. Je besser die Rechenleistung, desto höher die Wahrscheinlichkeit auf die Lösung der Block-Challenge.

Beim PoeT wird jeder Rechnerknoten mit einer zufälligen Wartezeit versehen. Sobald die Wartezeit abgelaufen ist, darf der jeweilige Rechnerknoten damit beginnen die Block-Challenge zu lösen. Je kürzer die Wartezeit, desto höher die Chance auf die richtige Lösung. Die Rechnerknoten können keinen Einfluss auf die vom Netzwerk vergebene Wartezeit nehmen.

Der PoS hingegen fordert Rechnerknoten auf, einen umfangreichen Teil an Speicherplatz zur Verfügung zu stellen, wenn diese neue Blöcke generieren oder Transaktionen validieren möchten. Dieser Speicherplatz wird vom Netzwerk für das Plotten (also der grafischen Darstellung) von Hashes genutzt. Auch hier gilt, wenn ein Hash bestimmte Kriterien erfüllt, erhält der Rechnerknoten eine Belohnung. Je mehr Speicherplatz zur Verfügung gestellt wird, desto mehr Hashes können geplottet werden und die Wahrscheinlichkeit auf einen richtigen Hash steigt.

Wie unterscheidet sich Chia von anderen Kryptowährungen wie Bitcoin und Co.?

Da bei Chia andere Arbeitsnachweise im Vordergrund stehen, liegt der größte Unterschied darin wie Coins generiert werden. Rechnerknoten stellen ihren ungenutzten Speicherplatz zur Verfügung und dieser wird zur Erstellung von Storage-Plots genutzt, welche anschließend mit Daten gefüllt werden. Um eine Block-Challenge zu gewinnen, werden die Daten innerhalb der Plots auf ihre Richtigkeit geprüft. Dabei müssen nicht zwingend neue Daten erstellt werden, sondern bestehende Daten innerhalb der Plots können bereits die korrekte Lösung liefern. Ein Plot kann im Übrigen auch mehrere Block-Challenges gewinnen, daher rät es sich die Plots nach Ablauf eine Block-Challenge nicht zu löschen. Anstelle starker Prozessor- und GPU-Leistung steht bei Chia also der Speicherplatz im Vordergrund. Generell werden NVMe-Festplatten für das Plotting verwendet und die Ergebnisse werden anschließend auf große HDD-Festplatten gespeichert, die wiederum für das Farming verantwortlich sind. Da Festplattenspeicher weitaus günstiger ist als Hochleistungsprozessoren, ist das Chia-Farming für eine größere Zahl von Endnutzern interessant. Zudem verbrauchen die benötigten Systeme weniger Strom, was wiederum die Gesamtkosten reduziert und ökologischer ist, als konventionelle Kryptowährungen. 

Wie sehen die Mindestanforderungen an Rechenleistung aus?

Die Minimalanforderung ist ein Quad-Core Prozessor mit 3 GB Arbeitsspeicher und Python 3.7. Zudem werden schnelle Festplatten wie SSD und NVMe SSD für das Plotten benötigt. Die entstehenden Plot Dateien können dann auf eine (externe) HDD-Festplatte kopiert werden. Natürlich gilt auch hier, je mehr Rechenleistung zur Verfügung steht, desto schneller funktioniert die Erstellung der Plot Dateien. Als Minimum gilt, ein Prozessor-Thread pro Plot und mindestens 3 GB RAM. Noch besser funktioniert das Plotten mit 6-8 GB RAM je Plot und hoher Grundtaktfrequenz des Prozessors.

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